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Keynotes

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Ana Salgado

Ana Salgado

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Ana Salgado beschreibt sich selbst ganz einfach als Lexikographin.

Sie begann ihre Karriere bei Porto Editora, wo sie mehrere Jahre an großen Wörterbuchprojekten arbeitete – eine Erfahrung, die die praktische und redaktionelle Dimension ihrer Arbeit prägte. Derzeit ist sie Präsidentin des Instituto de Lexicologia e Lexicografia da Língua Portuguesa an der Akademie der Wissenschaften von Lissabon, wo sie das Dicionário da Língua Portuguesa, das Vocabulário Ortográfico da Língua Portuguesa und Fachwörterbücher koordiniert.

Darüber hinaus ist sie Assistenzprofessorin an der Fakultät für Geisteswissenschaften der Universität Porto und Forscherin am CLUP (Zentrum für Linguistik der Universität Porto). Sie promovierte im Bereich Übersetzung und Terminologie (Spezialisierung auf Terminologie) von der NOVA-Universität Lissabon und einen Abschluss in Lusitanistik von der Universität Porto.

An der Akademie der Wissenschaften von Lissabon leitet sie das von La Caixa geförderte Projekt ACL+ – Linguagem, Cultura e Inclusão Digital, das den universellen Zugang zu portugiesischen lexikographischen Ressourcen fördert und die digitale Inklusion stärkt. Sie arbeitet mit ISO im Bereich der Modellierung lexikographischer Daten zusammen, wirkt in Arbeitsgruppen von DARIAH mit und leitet gemeinsam mit anderen die Arbeitsgruppe 1 von ENEOLI, die sich der Entwicklung eines mehrsprachigen Glossars zur Neologie widmet. Ihre Forschungsschwerpunkte sind Lexikographie, Terminologie, digitale lexikalische Ressourcen und TEI-basierte Datenmodellierung.

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Andreas Baumann

Andreas Baumann

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Andreas Baumann ist Assistenzprofessor für Digitale Linguistik am Institut für Germanistik der Universität Wien.

Zu seinen akademischen Tätigkeiten zählen Gastforschungsaufenthalte an der Universität Stellenbosch und der Universität Turin, Lehrtätigkeiten an der AMU in Poznań sowie eine Gastforschertätigkeit am Austrian Center of Digital Humanities (ÖAW). Mit einem multidisziplinären Hintergrund in Linguistik, Mathematik und Kognitionswissenschaft widmet sich Andreas der Modellierung von Sprachevolution und Sprachwandel. Er analysiert dynamische Systeme, um die Evolution sprachlicher Elemente wie Wörter und ihre Semantik theoretisch zu modellieren, und untersucht deren Dynamiken empirisch anhand großer historischer Textkorpora und psycholinguistischer Datenbanken. Andreas hat zwei Digital-Humanities-Projekte mitgeleitet – eines zur Erforschung kurzfristiger semantischer Veränderungen im Österreichischen Deutsch mittels lexikalischer Netzwerke und ein weiteres zur Anwendung dynamischer Sentimentanalyse auf österreichische Mediendaten – und ist derzeit Principal Investigator des Projekts Disentangling effects of digitization on linguistic diversity.

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Jan Hajič

Jan Hajič

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Jan Hajič ist Professor für Computerlinguistik am Institute of Formal and Applied Linguistics der School of Computer Science an der Karls-Universität in Prag, Tschechien.

Seine Forschungsinteressen umfassen grundlegende formallinguistische Fragestellungen, maschinelle Übersetzung, tiefes Sprachverständnis und deren Anwendungen. Er hat Ressourcen für zahlreiche Sprachen mit umfangreicher linguistischer Annotation entwickelt. Derzeit leitet er die standortübergreifende Forschungsinfrastruktur für offene Sprachressourcen in Tschechien, LINDAT/CLARIAH-CZ, und koordiniert zwei EU-Projekte zum Aufbau großer Sprachmodelle: HPLT und OpenEuroLLM.

Seine berufliche Erfahrung umfasst sowohl die industrielle Forschung (IBM Research, Yorktown Heights, NY, USA) als auch die akademische Tätigkeit (Karls-Universität Prag, Johns Hopkins University und University of Colorado, USA; Fellow des Centre for Advanced Studies der Norwegischen Akademie der Wissenschaften, neben weiteren Tätigkeiten). Er hat mehr als 200 wissenschaftliche Arbeiten veröffentlicht, die insgesamt rund 16.000 Mal zitiert wurden. Zudem ist er Vorsitzender oder Mitglied zahlreicher internationaler und nationaler Gremien und Ausschüsse.

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Robert Lew

Robert Lew

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Robert Lew ist ordentlicher Professor an der Faculty of English der Adam-Mickiewicz-Universität in Poznań und Mitglied der Academia Europaea.

Seine Forschungsschwerpunkte konzentrieren sich auf die Wörterbuchnutzung, und er war an zahlreichen Forschungsprojekten beteiligt, die sich unter anderem mit zugangsunterstützenden Elementen, Definitionsformaten, produktionsorientierten Wörterbüchern, Schreibassistenten, digitalen Wörterbuchschnittstellen, dem Training von Wörterbuchkompetenzen sowie zuletzt dem Einsatz von KI in der Lexikographie beschäftigen.

Er ist Editor des International Journal of Lexicography (Oxford University Press) und gehört seit 2016 dem EURALEX Board an. Darüber hinaus war er als praktischer Lexikograph für verschiedene Verlage tätig, darunter Harper-Collins, Pearson-Longman und Cambridge University Press.

Foto © Dr. Adrian Wykrota

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Sarah Ogilvie

Sarah Ogilvie

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Sarah Ogilvie ist Professorin für Sprachwissenschaft und Lexikographie an der Faculty of Linguistics, Philology, and Phonetics an der Universität Oxford.

Vor ihrer Tätigkeit in Oxford lehrte sie Linguistik in Stanford und Cambridge und verbrachte zwei Jahre im Lab 126, Amazons Innovationslabor im Silicon Valley. Dort war sie Teil des Teams, das die Wörterbuchfunktion des Kindle in mehreren Sprachen entwickelte. Sie war Redakteurin am OED und Etymologin des aktuellen Shorter Oxford Dictionary.

Sie ist Autorin von The Dictionary People: The Unsung Heroes Who Created the OED (Chatto and Windus, Knopf) und Words of the World (Cambridge University Press); Mitautorin von Gen Z, Explained: The Art of Living in a Digital Age (University of Chicago Press); Herausgeberin des Cambridge Companion to English Dictionaries; und Mitherausgeberin von The Whole World in a Book: Dictionaries in the Nineteenth Century (Oxford University Press).